
Der erste Tag im Thüringer Wald
Von Brandenburg geht es für mich nach Thüringen. Um genauer zu sein in den Thüringer Wald. Ein bestimmter Wanderort hat mein Interesse geweckt. Die Drachenschlucht.
Alles beginnt mit der Reise nach Eisenach.
Begibt man sich weiter entlang des Pfades, welche durch den Wegweiser beschildert ist, geht es zu einem Tor mit der Aufschrift: Die Drachenschlucht.
Es geht aus der Klamm heraus und weiter zur Hohen Sonne, Bergauf Schritt für Schritt. Mein größter Feind wie bei jeder Wanderung sind die Treppen.
Oben bei Hohen Sonnen angekommen, gibt es noch einen weiteren Weg, den ich beschreiten muss. Auf zur Wartburg. Es sind doch „nur“ 5 Kilometer.
Auf dem Weg zur Drachenschlucht sieht man auf einem Berg eine Steintafel. Am Berg entlang geht ein Weg hoch. Vorsicht ist geboten, nur durch ein Stahlseil als Gelände kommt man sicher nach oben.
Im Frühling ist es besonders schön die Flora und Fauna zu bestaunen, bis man zu einer der ersten Engstellen kommt. Während man sich durch die Drachenschlucht schlängelt, läuft unter den Füßen ein kleiner Bach entlang. Die Luft wird kühler und ab und zu fallen einzelne Tropfen ins Gesicht.
Stimmen sind zu hören aber keinen Menschen in der Nähe ist zusehen. Oben auf dem Berg sieht man plötzlich winzige Schatten von Personen. Der Weg zunächst nicht auffindbar, bis man die Steigerung sieht. Am Ende des Weges zum Berg dienen die Wurzeln der Bäume als Treppen.
Doch bevor es den Berg hinauf geht, ist der Besuch der Elfengrotte sehenswert.
1 Kilometer kann sehr lang werden, vor allem wenn man unbedingt zur Wartburg möchte. 1 Kilometer, der mit jedem bergauf und bergab länger wird.
Eine wunderschöne Aussicht auf die Wartburg. Es stellt sich bloß eine Frage: Warum ist die Burg noch so weit weg?
Der Burg schon etwas näher. Mit vielen Fluchen und der letzten Ausdauer geht es steil den Weg hinauf, um endlich den Ausblick genießen zu können.
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